Ratenkredit
diesem Kredit, ihre Wünsche zu erfüllen und beispielsweise ein Auto zu finanzieren. Gleichzeitig ist es mit dem Ratenkredit aber auch möglich, bereits vorhandene Kleinkredite oder aber den Dispositionskredit problemlos abzulösen. Er gehört derzeit zu den am häufigsten vergebenen Krediten.
Für Ratenkredite müssen Kreditnehmer in der Regel keine Sicherheiten hinterlegen. Somit ist die Kreditvergabe auch an Menschen ohne Eigenheim möglich. Da die Banken den Kredit jedoch blanko vergeben, sind die Kreditsummen meist auf 50.000 Euro begrenzt. Um auch kleinere Wünsche zu finanzieren, können Ratenkredite zum Teil bereits ab 500 Euro genutzt werden. Die Laufzeiten der Ratenkredite können zwischen 12-120 Monate variieren, wobei jeder Kreditnehmer direkten Einfluss auf die Laufzeit und somit die Rate hat.
Bei jedem Ratenkredit, egal in welcher Höhe, werden die Zinsen für die gesamte Laufzeit im Voraus berechnet und auf die Kreditsumme zuzüglich der Bearbeitungsgebühren aufgeschlagen. Die Bearbeitungsgebühren betragen beim Ratenkredit zwischen 1-3% der Kreditsumme, einige Direktbanken verzichten heute sogar bereits auf diese Gebühr. Wurde der Abschluss einer Kreditversicherung vereinbart, wird auch diese Prämie mit auf die Kreditsumme aufgeschlagen. Nachdem die Summe ermittelt wurde, wird diese noch durch die Anzahl der Laufzeitmonate geteilt. Die so ermittelte Kreditrate bleibt während der gesamten Laufzeit konstant und gibt den Kreditnehmern Planungssicherheit.
Ratenkredite werden heute von allen Banken, von Direktbanken sowie von Kreditbanken angeboten. Auch Händler und Versandhäuserbieten diese Ratenkredite für ihre Kunden, um diese schneller vom Kauf verschiedener Produkte überzeugen zu können. Sie arbeiten hierbei mit Kreditbanken, die sich auf diese Konsumfinanzierung spezialisiert haben, zusammen. Aufgrund des nahezu unübersichtlichen Kreditangebots lohnt es sich für Kreditnehmer, die Angebote der Banken zu vergleichen. Möglich sind solche Kreditvergleiche durch unabhängige Plattformen im Internet. Dort kann jeder Kreditsuchende nach Eingabe der gewünschten Kreditsumme sowie der Wunschlaufzeit ermitteln, welche Bank das für ihn beste Angebot liefert.
Die in diesen Vergleichen genannten Zinssätze sind jedoch lediglich ab-Zinssätze, die sich im Laufe der Kreditbearbeitung noch verändern können. Schuld daran ist das Scoring, welches die Banken bereits seit 2007 nutzen. Sie errechnen hiermit die Kreditausfallwahrscheinlichkeit. Je höher diese ist, desto höhere Zinsen werden berechnet. Den genauen Zins erhalten Antragsteller daher erst nach Einreichung des Kreditantrags sowie der notwendigen Kreditunterlagen. In vielen Fällen bieten Direktbanken aber deutlich günstigere Konditionen, durch die Kreditnehmer während der Laufzeit einige Hundert Euro sparen können.